karpfen.04

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Rückblick auf das Angeljahr 2007

Vorstellung unseres Teams:

Christian D.

Martin W.

Anwar E.

Henning L.

Das Jahr 2007 war ein Jahr wie kaum ein anderes, dass Wetter spielte verrückt und viele Faktoren machten das Angeln für uns teilweise komplizierter, als die Jahre zuvor. Warum das so war, werden wir im Verlauf des Berichtes noch erfahren.

Faszination und

Herausforderung pur:

Rheinangeln

Unsere Ziele waren klar, das Wetter allein sollte kein unüberwindbares Hindernis darstellen. Wetterumschwünge, Temperaturstürze von 15-20°C zwischen Tag und Nacht sollten uns jedoch das Jahr 2007 nicht nur versüßen. Allein im April hatten wir eine 2-3 wöchige Wetterperiode, die uns sage und schreibe über 30°C Tagestemperatur brachte. Dies hat sich natürlich auch auf die Tierwelt ausgewirkt.

Unsere Freunde, die Karpfen, haben sich dem entsprechend auf das Wetter eingestellt. Die Laichzeit zog sich über einen sehr langen Zeitraum.

Hinzu kam, dass die Flora und Fauna so schnell wuchs, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte.

Nachts war es eisig und am Tage liefen wir in T-Shits am Wasser entlang.

Hier eine kleine Fotoserie von Frühjahrsfängen:

Frühjahrsfänge

Unsere Bissanzeiger meldeten sich am Anfang des Jahres eher selten, dennoch konnten wir den einen oder anderen guten Fisch überlisten und vor die Kamera bringen. Wir hatten schon relativ früh im Jahr die Möglichkeit fischen zu gehen. So nutzten wir den März, als Vorbereitungsmonat für die kommenden Sessions im Frühjahr.

Nach der erfolgreichen Frühjahrsaktion beschlossen drei von uns (Martin W. Christian F. und ich) ein neues Ziel auszusuchen. Wir dachten alle nur an das Eine …. Rheinkarpfen!!!

Es stellte sich jedoch als ein wirklich hartes, zeitaufwendiges, teures Kopfschmerzen bringendes Ziel heraus.

Wir fingen in ca. 1200 Angelstunden am Rhein nur einen Karpfen.

Martin hatte das Glück diesen „Wunderschönen“ Fisch an den Haken zu bekommen (24 kg Spiegelkarpfen RHEINPOWER).

Wir hatten insgesamt drei ganze Aktionen (Runs), einen habe ich leider kurz vor dem Keschernetz verloren und den anderen hat Martin über einer üppigen Steinpackung, im Voll-Run, in einem Altarmbecken verloren. Sehr niedergeschlagen von dem doch eher spärlichen Rheinergebnis, versuchten wir unser Glück wieder an unseren Heimatseen.

Der Monat Juli ist nun schon beinahe vorbei, als das Team erneut auf der Suche nach Karpfen war. Diesmal jedoch sollten es die Grasfische (Graskarpfen/Amur) sein, denen es an den Kragen gehen sollte.

Doch der Sommer zeigte sich leider nicht immer von seiner besten Seite, unserer Erfahrung nach, lassen sich die Graser bei schönerem Wetter ohne stärkeren Wind am liebsten blicken.

Und wieder verlies mich das Glück, ich verlor nach drei Nächten und nur einem Biss, den ich leider auch nicht landen konnte, meinen ersten Grasfisch.

Nach der Session gingen wir immer wieder Mal für ein paar Tage und konnten unsere Fangstatistik ein wenig auffrischen. Ich mit einem 31pf Spiegelkarpfen und Martin mit einem 20 pf Schuppi.

Wie man schön im unteren Bild erkennen kann, hat Martin seine Versprechen, die er uns kurz zuvor gemacht hat, in die Tat umgesetzt. Er fing nicht nur den Mega Spiegler am Rhein, sondern auch noch einen Graser mit über 50 pf. Martin das ist dein Jahr!!!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, wir aber versuchen es immer weiter. Was wird der Herbst noch bringen?

Was genau erwartet uns im Winter?

Wir wollten es wirklich wissen und versuchten unser Glück weiter.

Während unseres Herbstansitzes konnten Christian D. und Martin 2 schöne Fische landen. Chris D. mit 27pf und Martin mit 40pf.

Der Dezember war nun angebrochen und wir hatten tagsüber milde Herbstbriesen die uns ganze 14°C brachten. Also auf ein Neues!

Wir fütterten nun seid ca. 6 Wochen mehrere Stellen, an den wir uns Fisch versprachen. Zwischendurch ging es auch Mal nur für ein paar Stunden an einen anderen See, an dem wir ein paar Dezemberkarpfen, wenn auch nicht die Größten, an den Haken bekommen konnten. Hennig und seine Wunderboilies brachten uns ein paar schöne Fische, hier einer davon mit 15pf. Ich konnte ihn auf eine sehr scharfe Kugel (Black-Pepper) überreden.

Kurz vor der letzten Session des Jahres, geschah zu unserem „Glück“ dann auch noch dass, was wir wirklich zu allerletzt vermutet hatten. Das Wasser fror zu, was ein PESCH!! Wir konnten es nicht glauben! Dieses Jahr war wirklich kein leichtes für uns, dennoch sind wir wirklich zufrieden und haben eine Menge guter Erfahrungen mitgenommen, die uns, wie wir hoffen, in den kommenden Jahren weiter helfen werden.

Ich hoffe, dass wir die nächsten Jahre weiter zusammen finden und uns neuen Herausforderungen stellen. Bis demnächst.

Anwar

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