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Lac de Saint Cassien - so unbeschreiblich schön und doch so hässlich

Allem vorab, dies soll kein weiterer Bericht über einen See werden, der in fast jeder Zeitschrift zu finden ist und so unglaublich hoch gelobt wird. Kein Bericht über unsere Künste und Fähigkeiten, was wir doch für tolle Angler sind oder Ähnliches. Davon finden wir mehr als genug in unseren führenden Magazinen. Es soll mehr ein Bericht, eine Darstellung von unserem Erlebnis werden und evtl. als Entscheidungshilfe dienen, für andere Leute, die ebenfalls ihr erstes Cassienfischen planen. Auch wenn es nicht allen gefallen wird, möchte ich  die Verschleierung, die nicht „jedem“ bekannt ist niederlegen.  

Wir haben uns gegen Ende des letzten Jahres wieder zusammengesetzt und über ein Gewässer nachgedacht, welches wir im Frühjahr und im Herbst befischen würden. Wie jedes der letzten Jahre eigentlich. Mit „wir“ meine ich meinen Kumpel David und mich. Wir wollten die vergangenen Jahre doch schon immer mal an diesen See, von dem immer wieder zu lesen ist. An diesen See, von dem viele Leute sagen er wäre einer der schwersten Europas, dazu später mehr. Wir kannten natürlich die Bilder aus den Zeitschriften und wussten, dass die Gewässer in Deutschland zwar auch ihre Schönheiten haben, aber das türkise Wasser, die Berge und die einmalige Landschaft wohl eine unvergleichbare Kulisse sind.

So mussten auch wir einfach mal selber erleben, wie das Fischen am Lac de Saint Cassien ist. Somit stand für uns fest, dass wir im Frühjahr diesen Jahres nach Südfrankreich mussten. Informationen sammeln fiel nicht sehr schwer, da ja schon fast jeder einmal dort war und jeder etwas zu berichten weiß. Schwer einzuschätzen was wahr und falsch ist, wer etwas berichten konnte und wer einfach nur etwas berichten wollte. Letztendlich erhielten wir noch Aussagen, die uns unter anderem sicher sehr geholfen haben. An dieser Stelle noch mal ein großes Danke.

So fuhren wir also Mitte Februar los und wollten so schnell wie möglich ans Wasser. So schnell wie möglich ist nett gesagt, nachdem wir nach ca. 15 langen Stunden Fahrt das erste Schild mit dem Hinweis Lac de Saint Cassien sahen, waren wir von jetzt auf gleich wieder topfit und die Augen fingen an zu suchen. Wo kann der See sein? Dann endlich kam die kleine Brücke am Südarm, erstmal aussteigen und begutachten! Da lag nun der erste Arm vor uns, die Berge im Hintergrund, die bekannten Strommasten vom Elektricpoint, die Stromleitungen über den See in die Berge - einfach geil.

Die Motivation wuchs mit jedem Blick. Um so schneller wollten wir aufs Wasser, zu den Spots. Als wir die Brücke am Kreuz überquerten, blieb uns fast der Atem stehen - vor Schönheit oder Bewunderung, ich kann es nicht mehr ganz sagen. Endlich war man da. Schnell die Karten geholt und ab an die Slipstelle. Hier konnte man nun schon sehen, dass wir nicht die einzigen waren. Es war recht „viel“ los, viel für uns! Wie zu erwarten waren die „besten“ Stellen bereits besetzt. Dank vorher geführter Gespräche waren die Gegebenheiten für diese Jahreszeit klar, falls man die Gegebenheiten so einfach für jedes Jahr pauschalisieren kann. Selbstverständlich war von Kevin Ellis, der Ruderschule bis runter zum Brückenplateau alles voll. Alle mit dem gleichen Ziel? Schliesslich ziehen doch alle Fische um diese Jahreszeit in den Westarm, oder? Das schöne ist, es wurde dort überall seit mehr als zwei Wochen kein Fisch gefangen. Das Wasser hatte ca. 6-7 Grad an der Oberfläche und der See war voll! Mit voll meine ich, dass nahezu alle Plätze unter Wasser standen. Wir kannten keine Wasserstände an diesem See und waren deshalb gut zufrieden, im Gegensatz zu fast allen anderen. Als wir kamen fuhren gerade zwei weitere Deutsche schimpfend nach Hause. Unverständlicher Weise, denn sie hatten einen guten Fisch von knapp 18 Kilo gefangen, in „nur“ fünf Tagen.

Bei den „schlechten“ Gegebenheiten fand ich das nicht unbedingt schlimm. Da für uns das Fischen Platz an Platz nichts ist, hiess es für uns ab in den Nordarm und einen Platz suchen. Klar, Barrage, Sonne und Rotkehlchen waren auch besetzt. Da wir recht müde waren, mittlerweile mehr als 30 Stunden auf den Beinen, nahmen wir die erstbeste Stelle. Die Spots waren gesucht und gefunden, die Zelte standen und die Ruten waren scharf. Und wir hatten direkt in der ersten Nacht Kontakt! Brasse auf Brasse, bei 22 mm Boilies! Gut, das ist in Deutschland nicht unbedingt anders, also hart bleiben und die Rute immer wieder raus. In den nächsten 24 Stunden ändert sich an diesem Spiel nichts. Dafür kamen immer mehr Leute mit dem gleichen Ziel zum See. Worüber wir erstaunt waren war die Freundlichkeit der Leute, die wir kennen lernen durften. Gerne wurden einem Fragen beantwortet und man wurde auch genötigt mit jedem etwas zu trinken, keine Schande. Wir kannten so was leider aus Deutschland nicht, da wohl jedem der Neid und die Unfreundlichkeit von anderen Karpfenanglern in Deutschland bekannt sein dürften. Zumindest wenn man neu an einem Gewässer ist. Anders hier, ich konnte es mir nur daran erklären, dass es halt von keinem sein eigenes, persönliches Hausgewässer sein konnte, auf das möglichst er alleine einen Anspruch haben will und alle anderen nur Feinde sind. Ein weiterer Punkt der diesen See zu dem macht, was er für viele ist?

In der zweiten Nacht folgte mal wieder ein Brassen dem Ruf meiner Kugeln, vielleicht kennt man die Situation, etwas zu faul vielleicht hat man Glück und er hängt noch nicht. Nach weiteren ca. fünf Minuten kam dafür ein angenehmeres Geräusch, Vollrun! Na, kann sich wer denken was nun kommt? :-) Anhieb, er rennt weiter. Aufs Boot, er rennt weiter. Über dem Fisch, die 3,5 lb krumm und die Schnur pfeift im mittlerweile eisigen Wind. David sagte schon: „Er kommt nicht nach oben, niemals das ist kein Karpfen.“ Naja, bei 6-7 Grad Wassertemperatur, bei -5 bis -8 Grad Lufttemperatur in der Nacht wollte ich es nicht wirklich glauben, aber nach ein paar weiteren Minuten war auch mir klar, dass es ein Wels sein musste. Leider bekamen wir nicht die Chance ihn einmal nah genug am Boot zu haben um ihn zu sehen. Nach gut 25-30 Minuten Drill sollte er sich festsetzen und Sieger bleiben. Schade drum, das wäre der erste gute Fisch am Cassien gewesen. Evtl. hätte ich einem guten Freund von mir, David R., der letztes Jahr drei verschiedene Welse über 90 Kilo in Deutschland verbuchen durfte, auch mal einen schönen Wels präsentieren können.

Am nächsten Morgen kam dann die erste Langeweile auf und wir entfernten uns mal ein wenig von den Zelten um die Umgebung zu untersuchen. Bereits nach kurzer Zeit hatten wir die Schönheit und den Reiz des Sees erkannt. Eben so schnell kam uns jetzt jedoch auch die o.g. Hässlichkeit zu Gesicht. Nachdem wir den See nun gesehen hatten und viele Berichte darüber gelesen hatten, stand für uns, zumindest für mich fest, dass alle hier mit dem gleichen Ziel hinfahren würden. Für mich hiess das, dass ich an diesem See das sehen wollte, was ich auf vielen Bildern zuvor sehen durfte.

Ok, das hatte ich naja, in etwa, da ja die Blüten noch nicht in ihrer vollen Pracht waren. Was ich dann noch sehen durfte war die Gleichgültigkeit von anderen Leuten für solche Orte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Leute die tausende von Euro für ihr Tackle ausgeben können und mehr als genug Geld in die Hand nehmen, um an solchen Seen für 1-2 Wochen zu sitzen, keine weiteren 20 € für einen Klappspaten übrig haben. Wenigstens schienen sie recht standorttreu zu sein, da sie sich nicht weiter als 5-8 Meter von ihren Zelten entfernt haben konnten. Des Weiteren lag dort alles gut verteilt mit Müll voll. Ich meine, dass war nicht so schlimm, da die Verantwortlichen freundlicherweise darauf geachtet haben, dass es nicht direkt neben den Zelten lag. Leider ließ der Müll auch erkennen, dass er von Anglern stammte.

Der Gesamtanblick der Stelle war wahrlich kein Traum mehr und unser Wohlbefinden wandelte sich. Ich wollte unbedingt einen Fisch an diesem Gewässer fangen um zu sagen, ich war dort und habe nicht geblankt. Wir hatten eh nicht vor hier bis zum Ende zu verweilen und wollten nach den neuen Bildern schnellstmöglich weiterziehen. Was blieb also…der Westarm war voll, naja, man hätte sicher noch einen Platz gefunden, da die Leute es ja gewohnt sind ihre Kugeln 5 Meter neben eine fremde zu legen. Wir wollten dann jedoch lieber in den Südarm. Der war leer, freie Platzwahl. Hier hatte man uns gesagt ist es härter Fische zu fangen.

Was ist hart? Ich musste mir damals von einem Vereinskollegen, mit dem ich leider auch nicht immer gut ausgekommen war, sagen lassen: „Was soll dieses ganze Gerede von harten Gewässern, entweder man kommt mit den Gegebenheiten klar oder nicht!“ Ist was Sinniges dran, oder? Was ist also hart? Das es Leute gibt die an diesen See kommen und nichts fangen? Haben diese Leute das in Deutschland nicht? Fangen diese Leute in Deutschland immer? Oder ist es hart, weil diese Leute nicht gleich beim ersten Ansitz, auch wenn er lange dauern möge, den 25+ Kg fangen? Klappt das hier in Deutschland immer? Das Einzige was dieses Gewässer schwierig machen könnte ist, dass der Fisch im Durchschnitt wohl an 80-90 x 4 Ruten vorbei muss, um bei einem selber zu beissen! Sollte im Vorfeld klar sein, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird.

Wir mussten uns sagen lassen, dass es im Sommer oder auch im Herbst Leute geben soll, die sich hinter andere Camps setzen um die Stellen abzulösen. Hört sich gut an, wäre unbedingt ein Grund für mich dort zu fischen. Ich meine Köder sollten doch dann da vom Anfüttern der Leute liegen, vielleicht haben sie schon gute Stellen ausgewählt und man kann sich in gemachte Nester setzen, ein Traum für jeden Karpfenangler! Dies war übrigens evtl. auch der Grund für die unschlagbar vielen Brassen an der ersten Stelle. Ein Team hatte am morgen vor uns dort abgebaut und wir kamen gegen frühen Nachmittag. Futter sollte wohl genug vorhanden sein. Im Westarm angekommen sah es leider nicht viel anders aus, was Müll und andere Reste von Vorgängern betraf. Was sollte man machen? Wir wollten ja trotzdem einen Fisch auf der Matte haben. Das gleiche Spiel also von vorne, Plätze suchen, füttern, Ruten auslegen und los geht es.

Und hop hop hop, da war die erste Brasse. Langsam wurde es lästig. Ging man am ganzen Müll vorbei, weiter in die Berge, hatte man einen besseren Überblick über Natur und See. Einmalig! Es kamen und gingen Leute, jedoch nicht in und aus dem Südarm. Wir wollten noch eine weitere Nacht an dieser Stelle verbringen, die dritte. Inzwischen kam auch ein Team aus Österreich, mit denen wir eine richtig Gute Zeit haben durften. Auch hier ein Dank an die Freundlichkeit und Offenheit der Leute. Am dritten Morgen beim einpacken meldete sich noch einmal der Bissanzeiger von David. Wieder ein Brassen? Neeeee, der Biss war zu ruckartig. Yes, der erste hängt. David war wohl mehr als glücklich und erleichtert als sein Schuppi in den Kescher gleiten durfte.

Schnell den Österreichern Bericht erstatten auf welcher Tiefe der Fisch lief und tiefer in den Südarm. Am neuen Platz angekommen ging das ganze Spiel wieder von vorne los. Hier durften wir dann allerdings schon beim ersten Sonnenaufgang einen der heranwachsenden Welse fangen. Meiner! Somit war auch mein Blank erledigt. Drei weitere Tage sollten an diesem Spot vergehen, der übrigens ebenfalls nicht wirklich sauber noch rein war. Aber immer das positive sehen. Im Sommer sitzen doch eh alle deutlich näher am Wasser, da stört einen doch der ganze Dreck in den Büschen nicht, oder? Zu dieser Zeit lag das Bananenplateau beispielsweise auf ca. 8 Meter, unser Karpfen lief auf 4,5 m. Der See musste voll sein, vielleicht war das auch der Grund, warum das Wasser nun täglich oder nächtlich sank, der Stau musste offen sein!

Von den mittlerweile 9-10 Fischen, die gefangen wurden, lief keiner tiefer als 6 Meter. Die Österreicher hatten ebenfalls einen Fisch auf ca. 3,5 Metern gefangen. Am nächsten Tag lief dann endlich meine Rute. Glücklicher Weise keine Brasse und kein Wels, das war nun auch für mich der Zielfisch und dazu noch ein Guter! Fotos machen und mit den österreichischen Freunden ein Bier trinken. Wir waren fest davon überzeugt, dass es hier besser laufen muss, da ja nun bereits drei Fische in diesem Bereich gefangen wurden. Leider sollte das für die nächsten Nächte ein Irrglaube sein, so dass wir noch mal für zwei weitere Nächte moven wollten. Erfolgstechnisch hätten wir diese besser aussitzen können. Für uns sollte dies der letzte Kontakt in unserem Urlaub gewesen sein. Dafür durften wir erneut an der nächsten Stelle sehen, dass es mit der Müllgunst sehr gut gemeint war. Man machte sich bereits die Arbeit seine Mitbringsel in Mülltüten zu verstauen. Was allerdings auf dem Hinweg auf dem Boot war, passte jetzt scheinbar nicht mehr drauf. Tiere sorgten dann wohl für die gerechte Verteilung der Reste. Die Plätze füllten sich weiter und weiter mit Anglern, da ja nun auch langsam das Wetter deutlich besser wurde.

Man lernte noch weitere Leute kennen, denen es bereits gelungen war einen Fuchs mit einem Welshaken zu fangen, da dieser doch tatsächlich Futter gefressen hatte, welches einer der Angler vor seinem Zelt gelassen hatte. Selber Schuld, wie kann der blöde Fuchs auch nur darauf kommen, dass es zum fressen da ist. Naja, die dicke Schnur, der Haken und ein Baum als Befestigung sorgten schon dafür, dass er nicht wiederkommen wird. Ein Team von einem bekannten Köderhersteller war mittlerweile auch da, um anzufüttern! Wie konnte man anfüttern? Waren die Stellen nicht unplanbar? Saßen nicht eh schon genug Leute am See? Schon, aber man kann sich ja absprechen! Somit wird eine Stelle nicht befischt, sondern nur geblockt. Wer von uns kann auf diesem Wege nicht zu den Besten der Besten gehören oder schnell mal beim ersten Ansitz dicke Fische in den großen Seen fangen? Eine wahre Kunst! Das Team, welches den Platz befischen würde, kam übrigens ca. eine Woche nach unserer Abreise. Was jährlichen Besuchern wohl auch nicht neu sein dürfte, aber von mir bis heute noch nicht gelesen wurde ist, dass man auch schon mal mit einer handfesten Auseinandersetzung rechnen muss, wenn man auf einer Stelle sitzt, wo ein anderer Angler das Recht des höheren Anspruchs auf diese verspürt. Es soll ja bereits bis zu einer Schiesserei gekommen sein.

Fürs fischen, um einen Karpfen auf die Matte zu legen. Der Wahnsinn liegt so etwas an Minderwertigkeitskomplexen? An der Tatsache, dass man die Fische braucht, um wenigstens unter den Mitanglern anerkannt zu werden? Jedem das Seine und uns das Meiste. Von dem abwertenden Gerede über die „Pisser“ in der 10-15 Kg Klasse ganz abgesehen. Was passiert in so einem Moment, wenn dann der scheinbar letzte (zumindest bekannte) 60er gefangen wird und nur noch ein 50+ ist? Da müssen Welten zusammenbrechen. Bei diesen Punkten frage ich mich, warum man immer wieder diskutieren muss, warum doch diese blöden Franzosen ständig die Regeln ändern?! Unsere österreichischen Freunde hatten sich ebenfalls dazu entschlossen den Südarm zu verlassen. Dies sollte die richtige Entscheidung bleiben! In unserer letzten Nacht fingen sie noch einen echt guten Fisch, den wir am nächsten Morgen fotografieren durften.

Das Erlebnis „Cassien“ war sicherlich ein Gutes und ein Schlechtes zugleich. Würde ich ein Resümee ziehen, habe ich schönere Gewässer in Deutschland! Was bringt einem selbst die schönste Natur, wenn man sie beim Fischen nicht geniessen kann? Die vielen Fische mit ihren ausgerissenen Mäulern? Und wenn die schlechten Erfahrungen meiner Meinung nach stärker sind als die Guten, habe ich doch noch ein Ziel für diesen See und werde dort noch weiter fischen. Schöne Fische soll der See wohl noch haben, auch wenn sie keine 30 + Kg halten. Jedoch fahre ich beim nächsten Mal mit einer anderen, richtigen Ansicht und Erwartung runter. Und sehr wahrscheinlich mit der gleichen Frage wieder weg, warum man immer das zerstören muss, was solche Orte einzigartig macht?

Für alle Leute, die sich mit diesem Bericht nicht angesprochen fühlen müssen, wünschen wir ein gutes und fischreiches Jahr 2010.

Lars H. & David S.

Carp Ultras NRW

Ein ausdrücklicher Dank gebührt:

-Fabian Reichstein.
-Daniel Esche (Imperial Baits)
-Alex und Thomas W. aus Österreich
-Bernd Hahne (Cock Baits)

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