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karpfen.04 |
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Cassien 2011 oder vom Glück verlassen?! |
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Nach dem ich im Jahr 2010 leider keine Zeit hatte dem heiligen Wasser einen Besuch abzustatten, ergab sich recht spontan die Möglichkeit im Februar dieses Jahres dort zu fischen. Das diese Jahreszeit weiss Gott nicht die beste Zeit am Cassien ist, dürfte ja generell bekannt sein. Aber mal ehrlich, nach dem langen Winter war der Wunsch nach Sonne, angenehmen Temperaturen und endlich wieder die Ruten ins Wasser zu halten, einfach zu groß! |
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Abends kam ich dann bei Marco an, hier musste ich nun zum dritten Mal an diesem Tag das ganze Zeug aus- bzw. umladen, dieses mal jedoch in seinen Bulli. Von nun an ging es ohne Komplikationen weiter und vormittags standen wir endlich an unserem Ziel. Alles war perfekt, es waren kaum Angler am See, eine frühlingshafte Stimmung lag in der Luft und kurze Zeit später hielten wir auch die köstlichen Leclerk- Baguettes in unseren Händen. |
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Als erstes errichteten wir unser Camp im Südarm, doch am zweiten Tag passierte das, was nicht erwünscht war: Es begann zu regnen! Dieser Zustand setzte sich die nächsten Tage so fort, es gab nur kurze Pausen, ansonsten Regen, Regen und noch mehr Regen. Das Wasser stieg immer weiter und wurde immer trüber. Eine dieser abendlichen Regenpausen nutze ich dann auch um mit meinem Zelt Richtung Festland umzuziehen. Die Landzunge auf welcher ich saß wurde immer kleiner und war irgendwann nur noch eine kleine Insel. |
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Von nun an war zumindest das Wetter auf unserer Seite, jedoch fehlten uns noch die Karpfen. Wir movten alle paar Tage auf neue Plätze, doch die Fische waren nicht aktiv und trotz des grössten Einsatzes gelang es uns nicht, einen der Schuppenträger ans Band zu bekommen (selbst Brassen fing man zurzeit kaum!) |
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Viele Berichte über den Cassien schildern immer nur den Fang von Fischen und berichten von erfolgreichen Trips, doch die Realität sieht schnell anders aus. Wenn die Karpfen nicht fressen wollen und nirgendwo gefangen wird, dann muss man sich geschlagen geben, da helfen auch die besten Plätze und Köder nichts. Wenn wir das Glück auf unserer Seite gehabt hätten, dann hätte ich wahrscheinlich auch nicht gleich zu Beginn die Panne gehabt?! Man darf nie vergessen, dass so ein Trip auch Urlaub ist und Spass, Entspannung und das Genießen nicht zu kurz kommen dürfen, denn darauf kommt es doch letzten Endes auch an. |
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