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Graskarpfenangeln am Fluss |
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Ein kompakter Artikel für die Pilotausgabe des carp hunters magazine - August 2008 |
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Graskarpfen haben einen langgestreckten, dem Döbel ähnlichen Körper und erreichen Längen bis 120 cm. Trotz seines Namens, ist er mit den Karpfen nicht verwandt. Er gehört als einzigster Fisch der monotypischen Gattung Ctenopharyngodon der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) an. Somit ist er in Gesellschaft mit etwa 2500 Arten und bildet die größte Familie der Knochenfische. |
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Als wärs ein einziger Muskel - 21,60 kg Graskarpfen |
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Der Graskarpfen ist eine wärmeliebende Art, ab Wassertemperaturen von 20° aufwärts fängt er an, sich richtig wohl zu fühlen. Das zeigt sich dann in seinem ungeheuren Appetit. Bis zu 120 % seines eigenen Körpergewichts vermag er an nur einem Tage zu sich zu nehmen. Ein wahrer Vielfrass. Beachtet man nun seine bevorzugte Nahrung, ist man mit der Stellenwahl schon fast am Ziel seiner Träume. |
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Ungern verwende ich beim Flussangeln Partikel, Graser jedoch lieben grosse Futterteppiche mit kleinsten Ködern wie Mais, Hanf und Miniboilies. Der rege Weissfischverkehr auf dem Futterplatz, hat spätestens nach Eintreffen der langen Riesen ein Ende. Recht aggressiv gehen sie vor und verdrängen übrige Fischarten vom gedeckten Tisch. Hat man die ersten Fische gehakt, heisst es nachfüttern, je mehr desto besser. Das ist nicht immer die Devise, beim Graskarpfenangeln am Fluss jedoch, trifft das alte Motto: Viel hilft viel, oft voll und ganz zu. |
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Aufgepoppte Köder, wie beispielsweise eine kleine Maiskette mit 4-5 Körnern, 18 mm Pop Ups oder Schneemann sind erfolgsversprechend. Graskarpfen haben keinen vorstülpbaren Rüssel, um den Köder vom Grund aufsaugen zu können und so kommen ihnen die aufgepoppten Körner oder Boilies bei der Nahrungsaufnahme im wahrsten Sinne des Wortes entgegen. Trotzdem fingen wir auch schon Graser mit XL-Boilies liegend auf dem Boden, mit Durchmessern von 30 mm und grösser, was aber eher die Ausnahme war. |
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Gefangen in 2007 - 124 cm & 22,50 kg |
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Ist der Grasfisch im Netz, ist Eile geboten! Graskarpfen sind äusserst empfindliche Fische, sie haben sich im Drill meist völlig verausgabt und liegen matt im Kescher. Bitte die Fotoprozedur so kurz wie möglich, sacken ist ein NO GO und vermutlich ein Todesurteil für den Fisch. Auch in diesem Bericht sind einige Fotos per Fernbedienung geknipst. Nicht immer perfekt, jedoch blitzschnell durchgeführt, ohne den Fisch hältern zu müssen. Bei uns in Deutschland ist es ohnehin verboten, doch auch im Ausland ist Rücksicht geboten. |
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