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Angeln in Rhein Natur - oder nichts für kleine Jungs?! |
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Autor:Ulli Gloger Hauptakteure: Werner Dehn, Ulli Gloger, ein Fischer, Sven Heininger, ein Schwanenpaar |
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Nach mehreren Telefonaten mit meinem Freund Werner, hatte er mich endlich soweit, daß ich total motiviert mit ihm aufbrach, um im Rhein den Fischen nachzustellen. Nach ca. 3 jährigem, nur sporadischen fischens, hatte ich wieder richtig Lust auf Karpfenangeln! Also packten wir unser Tackle und fuhren los. Nach 4 Std.hatten wir unser Ziel erreicht: Den Rhein, den mächtigsten Strom Europas. |
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Nun ging es Biß auf Biß im Stundentakt. Neben schönen Grasern, fingen wir auch kampfstarke Schuppies. Mit einer enormen Power ausgestattet, verlangten uns diese Kraftpakete einiges ab. |
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Leider trat Werner am 2.Tag barfuß in eine Scherbe, so daß er einen Arzt aufsuchen mußte. Die Wunde wurde gesäubert & genäht. Werner berichtete von Höllenqualen. Doch wer Werner Du Der Dehn kennt, weiß, daß er ein Harter Hund ist und wir natürlich weiterangelten. Werners Durchhaltekraft wurde belohnt. Nachts blieb es meistens ruhig, ausser in der Zeit zwischen 22-23 Uhr, machte sich jeden Abend ein Brassenschwarm über unseren Futterplatz her. Da ich mich in dieser Zeit weigerte die Ruten neu zu fahren, kämpfte Werner mit den Brassen alleine! Jede Nacht das gleiche Spiel. |
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Ein Spinnangler, der Tags vom Boot aus angelte, stellte sich uns vor, um zu fragen, ob wir ihm einen Waller fotografieren. Es stellte sich heraus, daß es Sven Heininger war. Natürlich quatschten wir über die alten Zeiten am Lac Du Der und die unglaubliche Entwicklung der Karpfenangelei, die sich ja mittlerweile als Fun-Sport Art etabliert hat. |
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Wir konzentrierten uns nach abschließendem Gelächter wieder auf unser Angeln und fingen noch einige schöne Graser und Wildkarpfen. Das Wetter war konstant auf hohem Niveau, so daß wir nebenbei noch die Abkühlung im Rhein genossen. Die Fische bissen am Tage recht gut, fast stündlich piepte einer unserer Bissanzeiger. Langeweile kam nie auf, doch kam die Stunde der Abreise immer näher. Wir rödelten ab, packten das ganze Gelumpe in das große Boot und setzten über zu unserem Auto. |
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