karpfen04

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Halbjahresrückblick 2008

In diesem Jahr fing alles ein wenig anders an als sonst. Wir hatten angeltechnisch über den Winter keine, wie sonst, so schöne Angelpause eingelegt. Unser Ziel war es, so oft fischen zu gehen wie nur irgend möglich. Egal wie kalt es werden sollte.

Über den ganzen Winter haben wir leider nur 2 kleinere Karpfen landen können, einen 18 Pfund Spiegelkarpfen und einen 15 Pfund Schuppi. Wir haben es an unterschiedlichen Gewässern versucht, sowohl an unseren Seen, als auch am Rhein. Da wir schon über den Verlauf des letzten Jahres nur sehr wenig Erfolg am Rhein hatten, wollten wir unsere Ziele da auch nicht zu hoch ansetzen.

Das neue Jahr fing an, das Alte lag zurück. Noch einmal schossen einem alle Bilder des letzten Jahres durch den Kopf, neuen Mutes; neues Jahr, neues Glück, sollte es dann weiter gehen.

Hier ein paar Bilder von der belgischen Karpfenmesse die wir zusammen besucht haben.

Mit allemann, deckten wir uns für das komplette Jahr, mit ein paar Säckchen Futter ein.

Nun die Säcke schnell in die Autos verladen und ab zurück nach Hause. Die neuen Angelpläne waren schon längst geschmiedet und wir hatten klare Vorstellungen über den Verlauf des Jahres. Doch wie es immer so schön ist: Es kommt so anders, als man denkt…

Wir haben uns eine sehr kostenintensive Taktik ausgearbeitet, die wir an einem unserer Heimgewässer versuchen wollten. Dies haben wir auch umgesetzt und das Ergebnis kann sich zeigen lassen. Aber seht selbst, was die Fische zu unserem Futter gesagt haben.

Über das Gewicht lässt sich streiten, man kann es aber auch einfach Mal auf sich wirken lassen.

Nicht nur das Gewicht zählt, sondern der Fang an sich ist etwas besonderes.

Weiter geht’s mit weiteren Eindrücken unserer Sessions im Frühjahr. Das Grün traut sich langsam aber sicher aus seinem Versteck, die Wassertemperatur steigt von Woche zu Woche weiter an und die Hoffnung steigt mit.

Ein Gänsepaar ist zutraulich und lässt sich von uns mit reichhaltigem Futter versorgen. Immer wieder ein wunderschöner Augenblick, in dem Mensch und Natur beinahe im Einklang verschmelzen.

Doch stets auf der Lauer nach Fischen, die sich schon teilweise an den Uferzonen blicken lassen.

Das Frühjahr wendet sich dem Ende schneller zu als gedacht.

Die Sonne brennt unerbittlich und lässt nun den Sommer anbrechen.

Was mag nun in den Köpfen der Karpfen vorgehen, denkt er sich und schmiedet neue Pläne.

Bringt die Wurst den Erfolg?

Es kann nicht mehr lange dauern, bis diese anfangen zu laichen. Die Zeit rennt, die Fischaktivität lässt Stück für Stück nach.

Und schnell ist der Sommer nun da!!

Jeder neue Versuch bringt mich ein Stück näher an meinen Zielfisch. Vielleicht nicht die dicksten aber in nur sehr geraumer Zeit, die mir bleibt, versuche ich die nun fast laichenden Fische dennoch an den Haken zu bekommen. Und es gelingt auch, wenn nur schwer. Einige Milchner wollen es wirklich wissen und Zeigen ihre Stärken im Drill.

Doch auch der ein oder andere gute Fische soll noch mit auf die Fangliste. Meine Kollegen scheinen das Glück auf ihrer Seite zu haben.

Doch auch meine Fischserie sollte bald kommen. Leider habe ich nur einen Teil meiner Bisse in Fisch verwandeln können. Durch die Versuche mit unterschiedlichsten Montagen, hatten einige Fische ihre Freiheit wieder, ohne das Tageslicht je erblickt zu haben. Ich hatte in nur vier Stunden sieben Runs und habe mein gesamtes Futter in diesem kurzen Zeitraum verfüttert. Es schien so, als würden die Fische nach dem Laichen ihre Energietanks wieder füllen müssen. Derzeit hatte ich bis zu drei Run gleichzeitig. Das hatte ich so bis dato noch nicht erlebt!

Ein schönes erstes Halbjahr neigte sich dem Ende und den Sommer werden wir in einem zweiten Teil zusammenfassen. Bis dahin „Tight Lines“ und Petri Heil


Anwar