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Karpfenangeln in unterschiedlichen Gewässern

...erschienen im Carp Hunters Magazine September 2009

Teich, Bächlein, See, Fluss und Karpfenmeer üben einen gewaltigen Reiz des Entdeckens aus und beherbergen mitunter kapitale Karpfen. Möchte man sie erfolgreich befischen, erfordert jedes Gewässer, je nach Jahreszeit, eine differenzierte Vorgehensweise. Vier Fische, gefangen in See, Fluss und Karpfenmeer, erzählen vier Geschichten von Frühling bis Spätsommer.

Angefangen hat es im Frühjahr dieses Jahres an einem kleineren Stausee mit ca. 120 Ha. Dieser See ist ein recht gutes Frühjahrsgewässer, da er die durchschnittliche Wassertiefe von 2-2,50 Meter Tiefe nur selten überschreitet. Das garantiert bei entsprechendem Wetter ein schnelles Erwärmen der Wasserfläche und Fänge sind bereits ab Anfang April möglich. Ein guter Fischbestand mit zahlreichen Karpfen unterhalb der 15 kg und einigen wenigen oberhalb der 15 kg Marke, verspricht nach der langen Winterpause auf jeden Fall Drillfreuden und Dauertöne.

Und genau das ist es doch, wonach sich das Karpfenanglerherz im Frühjahr sehnt! Der Frühling ist eine faszinierende Jahreszeit. Die Natur über und unter Wasser erwacht allmählich aus ihrem Winterschlaf. Erste Triebe und Knospen hauchen den Pflanzen neues Leben ein und in den Flachwasserzonen versammeln sich oftmals als erstes die liebestollen Weissfische.

Dieses Frühjahr war aber irgendwie nicht so recht Frühjahr, wie wir es gewohnt sind. Dieses allmähliche Erwachen fand nicht statt und die Sonne brannte von April bis Mitte Mai wie zur besten Sommerzeit. Die Natur unter Wasser hielt mit der Geschwindigkeit über Wasser nicht so richtig mit und so sassen wir Ende April bereits an grünenden und blühenden Ufern. Unter Wasser jedoch, kam der Überraschungsfrühling, der irgendwie keiner war, nur sehr langsam in Tritt.

Eine kleine Inselgruppe mit sich dahinter anschliessender Flachwasserzone, schien erfolgsversprechend für die ersten Ansitze des Jahres zu sein. Zu dieser Jahreszeit, im eher noch kalten Wasser, erwacht das Leben in diesen flachen Zonen zuerst. Die im Winter inaktiven Krebse krabbeln aus ihren tiefergelegenen Winterlagern und besiedeln des Nachts die ersten zarten Sprosse der Krautfelder. Plankton, Wasserpflanzen und Kleinstlebewesen dienen als erste Nahrungsquelle in dieser erwachenden Natur. Zahlreich ist noch nichts vorhanden und ein Blick unter Wasser mit der Taucherbrille oder dem Aquascope verdeutlicht das eindrucksvoll.

Für meine Futterstrategie bedeutet das, das ich mit sehr wenig Futter viel erreiche, erreichen kann. Für Seen dieser Grössenordnung verwende ich bei diesen Bedingungen sehr gerne Kleinstpartikel, Weizen gemischt mit Hanf. Boilies fütter ich sparsam, so um die 10 Stück pro ausgelegter Rute und Partikel lediglich 2 Kellen. Das Wenigfüttern hat den Vorteil, nicht scharenweise Weissfische anzulocken und trotzdem den Karpfen das anzubieten, was sie zu dieser Jahreszeit natürlich vorfinden – Kleinstfutter.

Beide Ruten liegen flach, eine mit Sinker in 70 cm und die andere in 120 cm Wassertiefe mit einem Pop Up. Kleine 16 mm Pop Ups, serviert auf einem kleinen Partikelfeld sind im Frühjahr oftmals ein echter Killer. Mann sieht es dann auch schön nach einem Run, wie die Fische im Partikelrausch den Boden umwälzten. Solange, bis die Falle zuschlägt. Trotz aussichtsreicher Stelle und geringem Futtereinsatz, blieben die Pieper in der ersten Sitzung des neuen Jahres stumm, wohl auch noch nicht richtig aufgetaut? Ein Blick unter Wasser bestätigte unsere Vermutung. Die wenigen Partikelkörner und Boilies lagen unangetastet am Grund des Sees. Fische nicht aktiv, falsche Taktik - wer weiss es schon genau?

Der nächste Versuch nur wenige Tage später bescherte dann endlich den ersten Karpfen des Jahres aus diesem See. Das spärlich eingebrachte Futter war weggefressen und die Pop Up Rute erfolgreich. Die andere Rute lag nach wie vor auf dem 70 cm tiefen Spott, eingebettet in feinstem Partikelmix. Also los, Pop Up Rute wieder abgelegt, punktgenau hinein in diesen lockenden Mix aus Hanf und Weizen. Das sah schon sehr fängig aus, dieser kleine schwebende Boilie, inmitten dieser winzigen Partikelkörner.

Der Frühlingsbulle aus der Flachwasserzone

Und wie es manchmal so ist im Leben, rannte genau diese Rute morgens um 3.34 Uhr abermals ab. Ein anstrengender Drillverlauf, vor allem im Uferbereich mit immer neuen Fluchten, liessen mich auf einen guten Fisch spekulieren. Im trüben Kopflampenlicht erkannte ich einen traumhaften Schuppenkarpfen. Schön dunkel mit kräftigem Körperbau und mächtigen Flossen, kam selbst ich als eingefleischter Spieglerfan ins Schwärmen. Prima, gleich der zweite Fisch der vermutlich grösste des Sees.

Meine gewählte Taktik mit dem sehr sparsamen Futtereinsatz im flachen Wasser ging auf und mit innerer Zufriedenheit ging es nun daran, ein neues Kapitel aufzuschlagen – Flussangeln!

Flussangeln auf Karpfen ist meines Erachtens sicherlich eine der Königsdisziplinen beim Karpfenfischen. Gigantische Wassermassen, immer in Bewegung, launisch, unkalkulierbar und dynamisch mit ständig wechselnden Pegeln und Bedingungen. Flusskarpfen wollen erarbeitet werden und es kostet enorm viel Kraft und Energie, die ganze Saison am Fluss erfolgreich zu fischen. Da ich Abwechslung bevorzuge, habe ich mir diesen einen Frühlingsmonat für dieses Unterfangen reserviert. Es gibt zahlreiche Flüsse, an denen es sehr viel Freude bereiten kann, Karpfen zu fangen. Es müssen nicht immer die gigantischen Ströme Europas sein, nein, auch kleinere Flüsse haben durchaus ihren Charme. Das deutsche Wasserstrassennetz verfügt über 7500 schiffbare Kilometer!

Das Grundgerüst des deutschen Wasserstrassensystems bildet der Rhein mit seinen Nebenflüssen Mosel, Main und Neckar sowie die Flüsse Weser, Elbe, Donau und Oder. Durch den Bau von Kanälen und den Zufluss kleinerer Flüsse, ergibt das ein regelrechtes Verkehrsnetz. Dieses Verkehrsnetz nutzt nicht nur die Binnenschifffahrt, sondern natürlich auch unsere Karpfen. Es findet in diesem Verkehrsnetz also ein reger Austausch statt, den nicht nur die gemeine Wollhandkrabbe eindrucksvoll demonstriert. So entschied ich mich für ein kleineres Flüsschen, welches aber Verbindung zu einem grösseren hat.

Per Boot erkundeten wir den Flussverlauf und speicherten uns geeignete Stellen per GPS ab, so dass man sie später auch mal mit dem Auto anhand der Koordinaten anfahren kann. Es kamen einige wahrlich sehr gut geeignete Stellen zum Vorschein, mit flach abfallenden Uferpartien und im Wasser stehenden Weiden und Bäumen. Bei diesem leicht erhöhten Wasserstand ein Angelplatz, an dem ich einen Versuch wagen wollte.

An diesem Fluss ist es erforderlich, die Wettervorhersage und auch die Pegelstände unbedingt im Auge zu behalten. Nur allzu schnell geht es bei fallendem Pegel, dass unsere gefundene Stelle trocken liegt und nur noch ein monotones Flussbett als Spott übrig bleibt. Es ist dieses dynamische an unseren Flüssen, welches die Suche nach den Karpfen erschwert.

Aufbau am Fluss mit kleinem Tackle

Aussichtsreiche Plätze können schon nach dem nächsten Hochwasser wahrlich weggespült sein. Ständig ändern sich Kleinigkeiten im Flussverlauf und so richtig einzuschätzen vermag man es nur, wenn man viel und oft beobachtet.  So passe ich gerne meine Angelei dieser Dynamik an und suche mit kleinem Tackle mobil den Flussverlauf ab. Irgendwann ist der Erfahrungsschatz an Fliessgewässern so ausgeprägt, dass man diese Gewässer lesen kann und etwas schneller zum Fisch kommt. Sicherlich kann man auch penetrant an Stellen hocken bleiben, bis dass der Bart unendliche Längen erreicht hat und klar, irgendwann kommen auch die Karpfen. Richtig kennen, lernt man ein Gewässer so aber nicht und was hätte man während der langen Zeit des stumpfen Verharrens alles fangen können?

Habe ich einen solchen Hotspot gefunden, an dem ich ganz sicher Karpfen vermute, beginne ich mit sparsamen Füttern. Ausschliesslich mit Boilies in 2 verschiedenen Grössen. 20 mm Boilies gemischt mit einigen Bigballs von Durchmesser 30 mm. Kommen auf die 20 er Boilies viele Weissfischattacken, wechsel ich den Hakenköder auf 30 mm und meistens bleiben diese dann aus. Da die Fische hier unweigerlich einen Ort haben, an denen sie sich sicher und geborgen fühlen, muss auch nicht allzu viel Futter versenkt werden.

Ein alter Flussrecke mit 19,70 kg

Ich beschränke das auf 1 kg Boilies pro Rute, etwas grossflächiger verteilt. Manchmal ist es so, dass trotz grosser Euphorie am Abend, die Pieper stumm bleiben. Keine Fischaktionen gar nichts, was nun?

Was nutzt es jetzt, diesem Platz die Treue zu halten und möglicherweise noch mehr Futter einzubringen? Wahrscheinlich nichts, die Fische sind womöglich in einem anderen Teil des Flusses aktiv.

Wir packen ein und steuern die nächste Stelle an. So lernen wir nach und nach das Gewässer wirklich gut kennen und oftmals ist der Stellenwechsel produktiv. Ein Platz mit ähnlicher Charakteristik bescherte dann in der zweiten Nacht mehrere Läufe, darunter ein mächtiger alter Flussrecke mit 19,70 kg. Anglerherz was willst du mehr? Der Wonnemonat neigte sich dem Ende und nach zahlreichen wunderbaren Flusskarpfen sollte es nun zum verdienten Sommerurlaub ans Karpfenmeer gehen. Die Zeiten, in denen ich das ganze Jahr fast überwiegend an Flüssen geangelt habe, möchte ich nicht missen, jedoch ist es eine sehr intensive und anstrengende Art zu angeln, so dass ein wenig Abwechslung mehr als willkommen ist!

Was liegt da näher, als der Besuch eines Karpfenmeeres?

Es sind diese gigantischen Seen mit Wasserflächen >800 Ha und mehr, die beim Bodensee mit seiner überdimensionalen Wasserfläche von 53.600 ha enden. Dazwischen gibt es zahlreiche Seen in unserem schönen Deutschland, die bisher eher weniger in der Karpfenszene für Furore sorgten. Ganz gleich, ob Unterückersee, Schwielochsee oder der Schweriner See mit seinen immensen 6.300 Ha. Alles Gewässer an der Grenze des Vorstellbaren bis hin zur Müritz mit 11.700 Ha.

Leider ist unser Leben viel zu kurz, um auch nur einen Bruchteil dieser oftmals traumhaften Gewässer zu befischen. Ein Urlaub im Jahr an einem dieser Karpfenmeere für mindestens 10 Tage reicht in den wenigsten Fällen aus, ein solches Meer kennen und lesen zu lernen. Wie also vorgehen? In der Regel gibt es für alle diese Binnengewässer geeignetes Kartenmaterial mit Tiefenangaben, so dass man bereits im Vorfeld eine erste Auswahl geeigneter Angelplätze treffen kann. Ein weiteres Medium zur Orientierung ist sicherlich das allseits beliebte Google Earth. Weitere Kriterien, wie beispielsweise die Hauptwindrichtung schränken die Auswahl weiterhin etwas ein.

All diese Punkte sind jedoch eher Erleichterung und als erste Vorauswahl zu betrachten, denn als Fanggarantie. So passiert es schnell, dass man trotz akribischer Vorbereitung nach 10 Tagen angeln als Blanknase den Heimweg antritt.

Sommerspass am Karpfenmeer

Eines jedoch ist sicher, Sternstunden sind möglich und es ist dieses aussergewöhnliche Gefühl der totalen inneren Zufriedenheit, wenn man an einem Gewässer dieser Grössenkategorie erfolgreich war. Auch ist es eher unwahrscheinlich, dass Kumpel Bert beim Betrachten der Bilder die Stirn runzelt und selbstherrlich anmerkt: “Den hatte ich aber auch schon, mit 21 kg.“ Jedem das Seine und schlussendlich ist es natürlich auch so, dass jeder mit sich selbst ins Reine kommen muss.

Ende Juni ging es endlich los, an eines dieser Karpfenmeere. Den Sonnenuntergang vor Augen, den Blick geschweift auf diese monumentale, unendlich erscheinende Wasserfläche, schön - traumhaft schön! Wir wählten eine Stelle mit flach abfallenden Ufer, welches von Wasserpflanzen bis zur abfallenden Kante auf 5 Meter bedeckt war. Echte Hotspots sind in diesen Meeren wahrlich schwer zu finden und so gilt es zu hoffen, zumindest auf einer natürlichen Karpfenroute zu angeln. Die Kante zum Tiefen ist sicherlich eine Stelle, wo irgendwann Karpfen vorbeiziehen werden. Bedauerlicherweise können wir nicht ewig warten und setzen unsere ganze Hoffnung in die Macht des Futters! Haben wir in den oben beschriebenen Fällen mit ganz wenig Futter maximalen Erfolg gehabt, gelten für diese Seen deutlich andere Gesetze. Die Taktik sieht vor, den gewählten Angelplatz zu aktivieren.

So wählte ich beim Markern des Platzes eine leicht versetzte Dreiecksformation, so dass alle drei Ruten in verschiedenen Tiefen lagen. Von 4,50 Meter bis 8 Meter war alles abgedeckt. Grossflächig verteilte ich kiloweise Mais und einzelne Boilies. Mit diesen kann man die ersten Tage ruhig etwas sparsamer sein, da es erfahrungsgemäss 2-3 Tage dauert, ehe die ersten Karpfenbisse kommen.

Steinhart durchgetrocknet

Die Boilies sind steinhart durchgetrocknet, somit ohne Konservierung eine recht lange Zeit haltbar. Durch Zugabe wasserlöslicher Zutaten in den Mix, sind die so trocken wirkenden Boilies in dem sommerlichen Wasser bereits nach wenigen Stunden wieder hochattraktiv.

 Unterschiedliche Durchmesser von 18-32 mm runden die Vielfalt ab und die Bigballs lösen das Weissfischproblem. Die Brassen, Rotfeder- und Rotaugenschwärme spielen in diesem Fall eine Schlüsselrolle.

Durch ihre Präsenz und das aktive Umwühlen des Bodens steigen immer wieder Sedimente und kleine Wolken auf. Sie wühlen und fressen, nur, es muss immer Futter nachgeschoben werden! Bis zu dreimal täglich bediene ich anfangs den Futterplatz grosszügig in der Fläche. Man muss es klar sagen, es ist nicht wirklich möglich, diese riesigen Schwärme ständig unter Futter zu halten. Die harten Boilies sind aber so leicht nicht zu knacken und so zupfen und lutschen die Weissfische ständig daran herum, bis Maisnachschub kommt. Und irgendwann kommen hoffentlich die Karpfen, aufmerksam gemacht durch die ständige Wühlerei und Aktivität der Brassen und Rotaugen.

Diese Futtertaktik ist nicht ganz risikofrei, kommen die Karpfen nach 3 Tagen nicht, ist es kaum mehr möglich, den Platz zu wechseln und eine neue Stelle aufzubauen. Zu sehr verbrauchten sich die Futtervorräte und auch die Zeit rennt weg.

Bisher ist es aufgegangen und zur Belohnung gab es neben einigen anderen Spiegelkarpfen den nebenstehenden Sommertraum!

Sommertraum mit 22,50 kg

Schön zu beobachten war auch, dass die Karpfen sich von dem Futterplatz nicht mehr allzu weit entfernten, es ist nur zwingend Nachschub beim Futter erforderlich. Ist der Platz richtig aktiv, bekommt man mitunter 3-5 Läufe pro Nacht. Oft ist es dann auch so, dass die Karpfen als Platzhirsche die Brassen komplett verdrängen. Man mag es sich in einem solchen Fall kaum vorstellen, wie viele Karpfen ein solcher Schwarm wohl beherbergt? Oder sind es unterschiedliche Schwärme?

Ein weiterer Besuch des Karpfenmeeres stand gegen Ende August an. Fast schon ein wenig herbstlich, war das Vorgehen beim Füttern identisch. Etliche Kilos Mais und Boilies landeten in diesem nimmersatten, stets hungrigem Gewässer, bevor dann bereits in der 2. Nacht der erste Biss erfolgte. Es war gegen 3 Uhr nachts, als wir in stockdusterer Nacht die ca. 300 Meter per Boot dem Karpfen entgegenfuhren.

Beim 2. Fang gab ich ihm den Namen Gutfried - ein toller Spiegelkarpfen & irrer Kämpfer

Und als die ersten Windungen Schlagschnur die Rolle füllten, sahen wir ihn, im trüben Schein der Kopflampe, wie ein Brett an der Wasseroberfläche liegen – unglaublich.  Über einen Meter lang, erschrak er und tauchte dann vehement ab. 20 Minuten später lag er im Kescher, ein gewaltiger Spiegelkarpfen.

Ein sehr markanter Fisch und ich hatte eine gewisse Vorahnung, die sich später beim Vergleichen der Bilder sofort bestätigte. Ein standorttreuer Geselle, den ich ca. 8 Wochen vorher mit 700 g weniger bereits fing.

Also wachsen die Bäume auch an unseren Karpfenmeeren nicht in den Himmel!
Wie lange die Vielfutterstrategie funktioniert, ist schwer vorhersehbar, hängt auch davon ab, wie viele Angler sie anwenden. Doch eines ist sicher, irgendwann wird sie ihren Dienst quittieren und nicht mehr maximalen Erfolg bringen. Wenn es einmal soweit ist, hat man aber meistens ein gutes Bild vom Zugverhalten der Fische und kann viel gezielter auf diesen Routen angeln. However, wir fingen noch einige weitere Karpfen und schmieden nun Pläne für den demnächst beginnenden Herbst! In dieser nun bald beginnenden heissen Phase unseres Karpfenjahres, werden auf jeden Fall wieder völlig neue Taktiken gefordert sein, um das Maximale zu erreichen.

Ganz gleich, für welches Gewässer wir uns entscheiden, ob Flüsslein, Binnenmeer, Weiher oder Strom, ein jedes erfordert situatives Vorgehen. Ein Patentrezept gibt es nicht und wird es niemals geben!

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