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Jahresendspurt ==> Herbstrückblick!

Das Jahr nähert sich unaufhaltsam dem Ende. Temperaturen von bis zu -18° und schneebedeckte Wiesen und Felder zeigen deutlich, der Winter ist da! Also ist es doch längst an der Zeit, mal auf den bunten Herbsttrubel zurück zu blicken. Viel diskutiert wurde auf alle Fälle auch, in diesem nun bald zur jüngsten Vergangenheit zählenden Jahr 2009. Das ist gut so, muss aber auch nicht übertrieben werden und vor allem nicht im Bizarren enden. Abseits der virtuellen Welt, befindet sich ja auch noch die Realität. Nicht das wir eines Tages noch einen Chip in der Rolle implementiert haben, der nach Laden des zu befischenden Gewässers, die Schnurfreigabe nach 150 Meter automatisch stoppt?! Auch kann es nicht im Sinne der angelnden Bevölkerung sein, eine Stasi- Mentalität am Wasser zu errichten, die auf Denunzierung und totale Kontrolle zielt?!

Wir alle gehen angeln, um auch ein Stück Freiheit in erholsamer Natur abseits des Grossstadtdschungels zu geniessen. Die eigene Freiheit endet aber dort, wo sie die Freiheit des Anderen einschränkt.

Gegenseitige Rücksichtnahme, Toleranz und vor allem Diplomatie haben schon so manche Kriege kurz vor der Eskalation verhindert und so sollte es doch einem jeden möglich sein, die goldenen - ungeschriebenen - Gesetze eines Karpfenanglers auch zwingend einzuhalten! Beachtet man diese wenigen Grundsätze, klappt es auch ganz bestimmt mit dem Nachbarn und erspart sich dieses bitterböse Blut, wenn die Messer erstmal gewetzt sind! Ganz gleich wo wir stehen, rechts aussen oder radikal links, bewährt hat sich in der Vergangenheit fast ausschliesslich die Mitte.

Also, auf geht`s - viel Spass mit unserem Update und ---> Rettet das Butterbrot!

Sehnsüchtig...

...blickt man in diesen trüben Wintermonaten auf dieses blühende Leben über und unter Wasser. Die Tage werden kürzer und die Träume länger und irgendwann steht er dann wieder vor der Tür, der Frühling!

David Riemer...

...fischte konzentriert auf Wels und landete einige beachtliche Exemplare. Es ist schon ein besonderes Abenteuer, allein im Boot, die Rute bis ins Handteil gekrümmt und irgendwann ist es dann soweit, blasen steigen im schwachen Schein der Kopflampe auf. Dann dauert es nicht mehr lange und ein bulliger Schädel durchbricht die Wasseroberfläche...

Ein bisschen Spass muss sein...

...meint auf alle Fälle auch der Vize unseres Unterkiefereinzelbankstickfotowettbewerbes Martin Grütze. Mit dem guten Naturebaits- Futter im Gepäck, klappte es auch mit den Karpfen!

Pure Drillfreude kombiniert mit den schönen Momenten des Angelns...

...und immer für ein Spässchen zu haben - so soll angeln sein!

Volkmar macht`s noch einmal...

...und fängt einen weiteren kapitalen, dazu noch modisch einen “Two Tone” Spiegelkarpfen mit sagenhaften 51,60 Pfund und meint selbst: “Wenn man einmal einen Riesen gefangen hat, denkt man, dass es nie wieder passiert - aber Pustekuchen. Vielleicht gibt gerade das einem die Gelassenheit, die man beim Drill und Keschern von einem großen Fisch unbedingt braucht.” Wow- wir gratulieren zu diesem sensationellen Fisch!

Für Stefan...

...war dieses Jahr ein wirklich goldener Herbst, hoch oben im Norden! Konnte er doch konstant Fische fangen, trotz vieler Arbeit und wenig Angelzeit.

Das Meisterstück ist dieser schöne Schuppi. Im übrigen der grösste Fisch des Gewässers. Er fing ihn im September und abermals im November - well done!

Beim Gemeinschaftsfischen des FV Minden...

...gab es trotz äusserst konzentrierten Fischens nur sehr wenig Fisch. Nichtsdestotrotz hat es sehr viel Spass gemacht, das Fischen mit der Kopfrute. Nicht alle angelten präzise und fingen, hm Christoph. So gilt hier die uneingeschränkte Einladung, für alle die, die gerne wissen möchten, wo sie angeltechnisch stehen, doch einfach mal im nächsten Jahr bei den Gemeinschaftsfischen des FV Minden zu erscheinen. Aber, nicht übertreiben, sonst endet das möglicherweise an den Ufern des legendären Silokanals?!

Es wurde immer herbstlicher...

...aber vom grossen Herbstfressen unserer Karpfenfreunde hörte man eher weniger?

Klar wurden immer mal wieder einige Exemplare gefangen. Hier Martin mit einem Mutanten & einigen Spiegelkarpfen.

Auch Manuel überlistete zahlreiche Schönheiten...

...ebenso wie Andre, Ernst und unsere Nachwuchshoffnung Dennis ---> mit deutlicher Steigerung, nicht nur in der Haltungsnote!

Aber irgendwie ist das alles kein Vergleich mehr zu dem Herbstangeln in der Vergangenheit. Konnte man früher seine Saison im Herbst noch gänzlich retten oder die ganz Dicken fast ausschliesslich im Herbst fangen, hat sich das verändert. Ein Phänomen, welches mal genauer untersucht werden müsste, warum das so ist/ so geworden ist?! Ein komplexes Thema und somit ein eindeutiger Fall für die Carpers`Community?!

Nils Oechler...

...erlebte dann noch seinen ganz persönlichen “Kescheralbtraum”. Man möge sich kaum vorstellen, der Maulwurf hätte weitergebuddelt?! Wohl dem, der immer 123.349 Kescher an Bord hat, da kann der Maulwurf buddeln wie er möchte...

Aber nichtsdestotrotz liess Nils sich nicht beirren und ging mit einigen schönen Fischen konstant seinen Weg.

Den ebenso unser Fabian geht...

...und zwar immer wieder gerne in seinem Wohnzimmer. Und wehe es wagt jemand und stört den Hausfrieden...!

Dann gab es da noch eine Hechtparade...

...der Extraklasse! Es waren schon einige Meter Hecht, die da zum Bordgang überredet wurden - wow! Phippo war Klassenbester mit einer Hechtdame von 116 cm und kapitalen 25 Pfund! Middy & Burkhard fischten auch in der Meterklasse mit und insgesamt zeigen die 3 Bilder 331 cm Hecht!

Pleiten, Pech & Waller...

...kombiniert mit einer irren Story, lassen für mich persönlich das Guiding in einem neuen Licht erscheinen!

Wirklich unglaubliches, was Simon & Timo da so alles erleben durften, am legendären Rio Ebro! Zu lesen gibt es diese Geschichte in der Januar Ausgabe des carphunters magazine. Übrigens eine Ausgabe, die sich ausschliesslich mit der Flussangelei beschäftigt. Tipp ---> nicht verpassen!

Und ich...?

...verpieselte mich mit meiner Herbstangelei in diesem Jahr an einen kleinen, sehr ruhigen 5 ha Ententeich.

Und biss mir ganz schön die Zähne aus, wie ich zugeben muss! Klar wanderten einige Fische in die Maschen meines Keschers, so richtig zufrieden war ich aber nicht. Dazu vielleicht später mal mehr...

Zu guter letzt...

...noch ein wahrer Herbstbrocken von Simon.

“Ach was”, meint Simon, “Gut (vor)fotografiert mit Selbstauslöser ;-) hehe”



In diesem Sinne - benehmt euch - frohes Fest & guten Rutsch!

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