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karpfen.04 |
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Zurück im Paradies |
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Nun war auch die Anstrengung der nächtlichen Fahrt vergessen und das ausgeschüttete Adrenalin vertrieb die Müdigkeit. |
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Nordarm, Westarm und Dreieck waren voller Angler, den Südarm wollten wir meiden, also volles Risiko und hoch in den Norden! Der einzige freie Platz war im Steilufer, also schnell angelegt und aufgebaut. |
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Jeder fischte eine Rute flach, die restlichen Sechs Ruten verteilten wir auf Tiefen zwischen 6 und 18m. Als Grundlage des Erfolges landeten die besten Fischboilies an ihren Plätzen (bei dem hohen Angeldruck jedoch besser nur in geringen Mengen!) und schon in der 1. Nacht ließ sich ein kleiner Schuppi zum Anbiss verleiten. So muss Urlaub sein, die Fische fressen und wenn die Sonne ab Mittags erstmal das Steilufer beleuchtet, dann ist doch alles perfekt. |
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Drei Tage das beste Wetter, welches man sich wünschen kann. Ab Nachmittags fingen die Karpfen an zu springen und nachts gab es dann auch Bisse, einfach herrlich. Doch das Unheil sollte noch kommen, so zogen am Nachmittag des 3. Tages plötzlich schwarze Wolken über die Berge und nach kurzer Zeit gab es Regen, Sturm und Gewitter. |
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Von nun an war jeder Tag wie der andere, des Nachts Fische fangen, morgens Sonne, mittags Wolken und später Unwetter. Abends wieder klar und nachts saukalt! Wir erlebten alles an Regen, was man sich nur vorstellen kann- Nieselregen, Platzregen, Starkregen und Dauerregen! Schrecklich, wir wollten doch Sonne? Stattdessen jeden Tag Regen?! Wir wollten schon statt des Boilie- Orakels ein Sonnenorakel erbauen, aber wie? Das ist nicht unsere Baustelle… |
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So vergingen die Tage und als dann eine der Landzungen frei wurde packten wir in Rekordzeit das Tackle zusammen und sind rüber gewechselt. Keine leichte Entscheidung, waren doch die Fische auf unserem Platz. Aber wir wollten die letzten drei Nächte noch mal schön sitzen, denn nach neun Nächten ist man die ewigen Kletterpartien zwischen Zelt und Ruten auch mal Leid. |
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Auf der neuen Stelle alles schnell aufgebaut vor dem nächsten, äähm, erwähnte ich schon den Regen?! Im Zelt sitzend wartete ich das Gewitter ab und vernahm ein leichtes knacken. Später als ich wieder raus konnte, sah ich am Baum neben meinem Zelt, dass ein großer Ast abgesplittert war und Richtung Zelt zu kippen drohte! |
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Zum Glück liegt am Cassien allerhand Zeug rum und so fand ich ein stabiles Brett, welches ich als Stütze unter den Ast keilte. So, genug der Aufregung, die Ruten mussten auch noch raus. Die letzten Tage vergingen wie im Flug und wiedermal ging ein schöner Urlaub zu Ende. |
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Bei herrlichstem Sonnenschein packten wir unsere Sachen in die Boote und es ging zurück zur Brücke, dort dann recht flott das Auto beladen da die Wolken immer bedrohlicher wurden, aber das kannten wir ja schon zur genüge.Noch einmal zum Leclerk und mit dem nötigen Proviant für die lange Heimfahrt eingedeckt, konnte es nun wieder Richtung Heimat gehen. |
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Liebe Grüsse gehen an: |
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