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“Hart am Limit” |
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Karpfenangeln in Mecklenburg Vorpommern. |
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Mittlerweile war der Tag schon halb rum, aber wir hatten ein Gebiet entdeckt, welches abseits des Wanderweges lag, deshalb wurde nun ein Boot startklar gemacht, um vom Wasser aus einen besseren Überblick zu haben. Am Nachmittag war es dann soweit, die lange Suche hatte sich ausgezahlt, die Stelle war ruhig gelegen, nicht zu Fuß zu erreichen und war wunderschön mit Schilf rundum bewachsen. Außerdem drückte der Wind mit voller Kraft in unseren Seeteil, einfach perfekt. |
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Nach einer erholsamen Nacht begangen wir am nächsten Tag damit, die Marker zu setzen und unsere Ruten abzulegen. Gegen Nachmittag dann die erste Aktion bei mir, ein Spinnangler war so sehr von meinem Marker fasziniert, dass er erst einmal seinen Blinker dort durchziehen musste. Was für ein Start, zum Glück hat sich der Vogel sofort verpisst. Gegen Abend stellte sich dann auch endlich Ruhe ein, da tagsüber doch ein reger Bootsverkehr herrschte. Mitten in der Nacht riss uns dann mein Delkim aus den Träumen, den Anfang machte ein 18Pfünder und für Thomas folgten noch zwei Zwanziger in dieser Nacht. Kein schlechter Start für die erste Nacht und bei der Wasserfläche! Vormittags, als wir die Ruten wieder neu machen wollten, mussten wir feststellen, dass unsere Marker weg waren. |
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Jede Nacht fingen wir Fische, teilweise kam abends schon der erste Biss, nachts rappelte es dann richtig und vormittags war dann wieder Ruhe. Tagsüber ging gar nichts, weshalb wir vermuteten, dass dieses mit dem Bootsverkehr zu tun haben muss, da der Motorenlärm die Fische eventuell beim fressen stören könnte. |
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Thomas war diesmal dran und wir sprangen ins Boot und preschten durch die Wellen, immer dem Fisch entgegen. Nach kurzer Zeit waren die 350m zum Spot zurück gelegt und der Fisch lag im Boot. Plötzlich knallte es und der Himmel wurde hell. Im Dorf auf der anderen Seeseite wurde ein Feuerwerk abgefeuert und wir waren gerade mitten auf dem See und konnten diesen wunderschönen Anblick genießen. |
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Schade, dass der Fotoapparat an Land lag, so konnten wir leider nicht diesen tollen Augenblick für die Ewigkeit festhalten. Nach ein paar Minuten war das Feuerwerk dann auch schon abgebrannt und wir machten uns wieder auf den Rückweg zum Camp, als ich noch zum Spaß meinte, dass dieses Feuerwerk ein Zeichen sein muss und bestimmt das große Finale einläuten würde. Kaum wieder an Land, legten wir uns dann auch in die Zelte und schliefen rasch ein. Lange dauerte es auch nicht, denn schon um Mitternacht riss uns mein Pieper wieder aus den Träumen. Das war der Startschuss, denn nachdem wir kurze Zeit später wieder zurück waren und der Karpfen gerade gesackt war, lief schon die nächste Rute ab. So ging es dann auch Schlag auf Schlag, kaum an Land und wieder lief der Nächste ab. Jedes mal fuhren wir mit dem Boot zum Fisch, es stürmte, die Gischt spritzte über unsere Köpfe und wir waren ruck zuck patschnass. |
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Als ich dann endlich gegen fünf Uhr morgens im warmen Schlafsack lag, ging es mir schon wieder besser. Obwohl es auch schon langsam hell wurde, fielen mir sofort die Augen zu. Vormittags erwachten wir dann wieder und nun stand noch eine letzte Film- und Fotosession an, da noch ein paar gefüllte Säcke im Wasser warteten. |
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