karpfen.04

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Frühjahrsemotionen

Der Winter hatte Deutschland lange Zeit im Griff und so musste eine sehr lange Zeit, von Ende November bis Mitte April überbrückt werden, überbrückt mit warten, warten, warten!

Wir warteten beispielsweise auf:
- aussichtsreiche Wassertemperaturen
- Abklingen des nicht enden wollenden Hochwassers
- den Frühling
- den ersten Run
- den ersten Karpfenfisch und so weiter und so weiter...

Damit uns dieses unendliche Warten nicht in den Wahnsinn trieb, fuhren wir Wintertags einfach mal los, um einige Impressionen einer noch erstarrten Gewässerlandschaft einzufangen.

Es war noch ungeheuerlich frostig an diesem sonnigen Nachmittag im März, jedoch genossen wir es, einfach nur am Wasser zu sein und uns auszumalen, wie es wohl wäre wenn...

Des langen Wartens überdrüssig, in einer noch schlafenden Gewässerlandschaft umherirrend, vertrieben wir uns also die Sonntagnachmittagslangeweile. Na ja, ganz so dramatisch war es nun nicht, doch sicherlich hätte so ein Angeltrip, Anfang des Jahres Richtung südlicher Gefilde, die Sehnsucht schon etwas gestillt.

Das aber war uns im Jahre 2008 nicht vergönnt und so nahmen wir zwangsweise den Umweg über das Warten in Kauf.

Ein schwacher Trost, das auch all die anderen Daheimgebliebenen dieses Jahr recht lange warten mussten, bevor die ersten Karpfenfische in Beisslaune gerieten.

Manch einer behilft sich in dieser langwierigen Phase mit einem Umweg über den Hecht, eine reizende Alternative, war die Rute doch immerhin mal wieder in Aktion.

Anfang Mai pendelten sich die Wassertemperaturen zumindest konstant über der 10° Marke ein und auch die Wassermassen der hiesigen Flüsse schienen halbwegs gebändigt. Doch nichtsdestotrotz, biss es sehr spärlich und eher zurückhaltend.

Fühlten sich pudelwohl, Franzi & Corinna

Grillmeister Jens

Was aber nicht heisst, dass man am Wasser nicht trotzdem eine schöne Zeit verbringen kann.

Beissflauten gilt es immer mal wieder zu überstehen, denn, sie kommen immer wieder!

Eines jedoch ist sicher, ist man mit einer gewissen Hartnäckigkeit ausgestattet, überlebt man diese Beissflauten, wenn auch mit letzter Kraft. Noch eines ist sicher, wenn Sonntagmorgen um 7.05 Uhr das Telefon klingelt, heisst es zu 100 %, multimediales Equipment zusammenrödeln und losfahren!

Pure Freude angesichts kapitaler Beute

So freute ich mich über Martins Anruf sehr und bekam am frühen Morgen einen prächtigen 23 kg Schuppenkarpfen vor die Linse, well done Martin!

So langsam schien es sich dann in der Unterwasserwelt auch endlich herumgesprochen zu haben, dass Frühling ist!

Ein Mai, wie wir ihn selten erlebten, mit ungeahnter Hitze, liess die Karpfen aber eben so schnell wie sie erwachten, in Liebesstimmung geraten und so war der Wonnemonat Mai, einer der ansonsten fängigsten Monate, doch eher enttäuschend.

Einige schöne Fische fanden aber immerhin den Weg in die Maschen des Keschers. Bei Andi gar ein Marmorkarpfen.

Schattenspiele

Schweigende Box

Warten

Two tone Mäuschen

Two tone Ulli - two tone Schuppmann

Auch Frauen können angeln!

entschlüpft

Bienenfleissig: Die Hummel

Und so verdrängte der Sommer mit unbändiger Hitze den diesjährigen Frühling.

Eine neue Saison und somit neue Herausfoderungen liegen vor uns!

Wir freuen uns über den gelungenen Start und wünschen allen Besuchern eine erfolgreiche Fischwaid 2008!

In diesem Sinne Prost!

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