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2004 Angeln in Spanien - karpfen04.de auf Abwegen |
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Der größte Fluss Nordspaniens, der Rio Ebro, entspringt in den Bergregionen des nordspanischen Küstengebirges entlang der Biscaja, durchfliessst die Hochebenen um Zarragoza, speist dann nacheinander mehrere Stauseen, so auch den Ribarroja und fliesst ca. 150 km südlich von Barcelona ins Mittelmeer. |
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Martin |
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Ulli |
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Andre |
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Die Rute im Halbkreis, die Bremse kreischte und schnell stiegen Martin und Andi ins Boot. Martin ruderte dem Fisch hinterher, hohe Wellen erschwerten die Mission und Andi hatte Mühe, dem Fisch Schnur abzunehmen. Martin lenkte das Boot recht schnell über den Fisch, doch reichte die Kraft der Rute nicht aus, den nötigen Druck auszuüben, um den Fisch vom Grund wegzubewegen. So dauerte es 90 Minuten, bis die beiden den Giganten zum ersten mal zu Gesicht bekamen. Doch sofort nach dem ersten Lichtkontakt tauchte er direkt wieder in die Tiefen des Ebros ab. Erst nach weiteren 30 Minuten zeigte sich der Fisch erneut. Mühsam gewannen wir cm um cm Schnur zurück. Andre belastete die Rute bis aufs Äusserste, doch die Kräfte liessen nach und der Haken hielt dem Druck nicht stand und bog anschliessend auf. Derweil überschlugen sich während der Abwesenheit der beiden am Ufer die Ereignisse. Schon kurz nachdem Martin und Andre mit dem Boot verschwanden, piepte Martins Wallerrute vehement ab. |
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Mit einem Prachtwaller im Boot kehrten sie zurück und ich staunte nicht schlecht, war es doch bis dato unser grösster Waller. Nach ausgiebigem Foto-shooting gaben wir ihm seine Freiheit wieder. |
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Mittlerweile waren auch die Schuppenkarpfen aktiv und nach mehreren Abzügen meldete sich erneut Martins Wallerrute zu Wort. Ein vehementer Biß, das High Pod vibrierte und schnell setzte Martin den Anschlag. In einer Flucht riss der Fisch mit einer unbändigen Kraft 45m Schnur von der Bremse. |
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Die Tage verflogen und jeder Tag war eine neue Herausforderung. Wir wechselten 2-täglich die Stellen, um uns vom Ebro ein objektives Bild machen zu können und neue Eindrücke zu sammeln. |
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Besonderes Interesse galt es, dem am Ebro schwankenden Wasserstand zu beachten. Binnen 2 Stunden soffen wir fast ab und die Pods sanken immer tiefer. Doch wirkte sich das steigende Wasser recht positiv auf die Beißlaune der Fische aus. |
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Keine weiteren Fragen hatten wir, als wir die vielen internationalen „Hunter“ an der Promenade fischen sahen. |
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In Reih und Glied sassen sie artig nebeneinander und liessen sich von sogenannten Fish-Guides die Ruten rausbringen. Jeder wie er es mag, doch unser Verständnis vom Angeln sieht anders aus. |
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Unser Einsatz wurde dann auch täglich belohnt. An allen Stellen konnten wir gute Fische fangen und hatten abseits der überfischten Touristen Plätze unsere Ruheoase. |
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